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Liebe Gemeinden Niederhone und Oberhone,

„Fröhlich in der Hoffnung, geduldig in Trübsal und beharrlich im Gebet“ können wir wieder Gottesdienst feiern, allerdings mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der aktuellen Lage.

 

Wir feiern voraussichtlich Gottesdienst:

Am So. 17. Mai                                  um 10.30 Uhr, Kirche Niederhone

Am Do. 21. Mai (Himmelfahrt)        um 10.30 Uhr,

draußen vor der Kirche Oberhone

Am So. 31. Mai (Pfingsstonntag)      um 10.30 Uhr,

                                                           draußen vor der Kirche Oberhone

 

Der Besuch des Gottesdienstes erfolgt grundsätzlich auf eigenes Risiko. Dies gilt insbesondere für Personen, die aufgrund ihres Alters oder von Vorerkrankungen (etwa der Atemwege) der Risikogruppe angehören.

 

Das Tragen von Mund- Nasenschutzmasken wird dringend empfohlen.

 

Bei allen Gottesdiensten wird ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Gottesdienstbesuchern eingehalten. Ausgenommen vom Mindestabstandsgebot sind Personen, die im gleichen Haushalt miteinander leben.

 

Den Gottesdienstbesuchern wird unter Einhaltung des Mindestabstandes ein Sitzplatz zugewiesen.

 

Für Gottesdienste in der Martinskirche Niederhone ergibt sich aus dem festgelegten Mindestabstand eine Höchstzahl von Einzelsitzplätzen für 32 Personen und für 4 Haushaltsgemeinschaften.

 

Im Gottesdienst findet kein Gemeindegesang statt.

 

Aktuelle Sendezeiten im Radio Meißner, Esw 99,7, von Andachten, eingesprochen von Pfarrern der Region:

Sonntag um 9 Uhr und um 11.55  Uhr
Montag bis Freitag jeweils um 11 Uhr und um 17 Uhr
Weitere Kurzandachten laufen zu wechselnden Uhrzeiten. Mehr Infos auf
www.radiorfm.deunter "unser Programm".

Die angegebenen Sendezeiten, die Samstag 25.April in Werra Rundschau veröffentlicht wurden, waren leider falsch.

 

Seit Freitag den 24. April ist die Martinskirche Niederhone wieder geöffnet von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Gebet, eine private Andacht und als Radwegekirche.

Die einzuhaltenden Hygieneregeln hängen aus.

Bitte richten Sie sich danach, damit unsere Kirche auch weiterhin für Sie geöffnet bleibt.

 

Aus gegebenem Anlass finden zurzeit noch keine Gottesdienste statt, weder in Niederhone noch in Oberhone.

Wann wir in welcher Form wieder Gottesdienstes feiern können, erfahren sie in dem als Flyer ausliegenden Gruß zum Sonntag

 

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März 2020

 
 

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April 2020

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 Gottesdienste im Kirchspiel

 

 

 

 

Datum

Name

Oberhone

Niederhone

 

 

     

 Da an den nächsten Sonntagen keine Gottesdienste stattfinden können, werden hier jetzt Predigten von Pfarrerin Imme Mai bzw. der Pröbstin Sabine Kropf-Brandau für den jeweiligen Sonntag angezeigt.

 

Zum 10.05.2020   Kanzelgruß der Bischöfin unserer Landeskirche Dr. Beate Hofmann            

    

                            

-KANTATE-

Liebe Gemeinde,

„Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

heute, am Sonntag Kantate, dürfen nach 8 Wochen Unterbrechung erstmals wieder Gemeindegottesdienste in unseren Kirchen stattfinden. Viele von Ihnen haben es vermisst, sich sonntags auf den Weg in „Ihre“ Kirche zu machen, vertraute Menschen zu treffen und miteinander

Gottes Wort zu hören, zu singen und zu beten.

Manche haben sich gefreut über die vielen neuen Wege, die wir in den letzten acht Wochen entdeckt haben, um weiter Gottesdienst zufeiern: im Fernsehen, Radio, in Telefonandachten, bei Gottesdiensten im Internet, oder bei Gottesdienst „togo“ für Zuhause. Und manche, die sonntags nicht regelmäßig in den Gottesdienst gehen oder den Weg nicht mehr schaffen, haben sich gefreut, auf diesen Wegen mitfeiern und teilhaben zu können. Mitten im Stillstand ist Neues gewachsen.

 

Die Gottesdienste, die wir jetzt feiern können, werden sich von denen vor dem 15. März unterscheiden: zwei Meter Sicherheitsabstand, beschränkte Besucherzahl, Maske tragen, kein Handschlag beim Friedensgruß oder beim Abschied an der Tür, Abendmahl nur unter besonderen,sehr strikten Hygienevorschriften.

Persönlich finde ich besonders traurig, zumal am Sonntag Kantate, dass wir nicht miteinander singen können. Gemeinsames Singen hat die höchste Ansteckungsgefahr, wie bittere Erfahrungen von Chören in anderen Ländern zeigen.

 

Vieles, was christliche Gemeinschaft spürbar macht, wird weiter nicht möglich sein. Umsomehr bleibt es unsere Aufgabe, dass wir konzentriert aufeinander hören und einander wahrnehmen.

Wir werden uns voraussichtlich noch lange in einer veränderten „Normalität“ einrichten und kreative Wege suchen müssen, um „dem Herrn ein neues Lied zu singen“. Ich hoffe sehr, dass es gelingt, in den Regionen vielfältige Gottesdienstkonzepte zu entwickeln, die zwei zentrale Anliegen verknüpfen:

Niemand wird gesundheitlich gefährdet und möglichst viele hören Gottesfrohe Botschaft in analogen und digitalen Gottesdiensten. Darum möchte ich die Verantwortlichenermuntern, weiterhin kreativ zu sein und Verschiedenes zu kombinieren, ohne das Neuezusätzlich zu allem Bisherigen anzubieten.

Vielmehr: Wer eine große Kirche hat, feiert Kurzgottesdiensteim Kirchengebäude; wer einen großen Platz oder eine große Wiese und einegute Lautsprecheranlage hat, feiert Gottesdienste auf dem Klappstuhl im Freien; die dritten feiernmiteinander am Telefon und die vierten stellen einen Gottesdienst ins Internet. Nicht allemüssen alles machen.

Darum werden manche Gemeinden warten, bis sie wieder Gottesdienste in Kirchenräumen feiern.

Die Situation vor Ort ist unterschiedlich und soll vor Ort verantwortlich entschieden werden.Dazu möchte ich ausdrücklich ermutigen.

Die „neue Normalität“ wird uns weiterhin Geduld, Besonnenheit und Durchhaltevermögen abverlangen.

Wie Noah in der Arche, so sitzen wir weiterhin und hoffen, dass die Katastrophe vorbeigeht; wir werden Tauben und Raben aussenden und warten, welche Botschaft sie uns bringen. Und das Land wird anders aussehen, wenn die Pandemie vorbei ist. Doch Gottes Bogen leuchtet über uns und sagt uns seinen Segen und Schutz zu. Er verspricht uns:

„Solangedie Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tagund Nacht.“ (Gen 8,22)

 

Wir haben in den letzten Wochen viel Neues entdeckt und trotz der Unterbrechung vieler kirchlicherAngebote wesentliche Seiten an Kirche mit geschärften Sinnen wahrgenommen. Wir haben gelernt, wie wichtig Sorgenetze in unserer Gesellschaft sind und welche Bedeutung Seelsorge hat, damit niemand ganz allein ist, auch im Sterben nicht. Wir haben Wege gesucht, damit die, denen alles zu viel wird, sich ihren Kummer von der Seele reden können und Trost erleben und damit die, die um ihre Existenz fürchten - bei uns und weltweit - Solidarität erleben.

All das wird es weiterhin brauchen. Wir können daran wachsen und entdecken, worauf es ankommt:Den Hunger nach Leben und die Sorge um Leben klug miteinander zu verbinden. Dasist für die Kirche keine völlig neue Herausforderung, wie ein Blick ins Neue Testament zeigt.

 

Darum gilt auch für uns, was Paulus der Gemeinde in Rom schreibt:

„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet, teilt das, was ihr habt und seid gastfreundlich.“ (Röm 12,12f)

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen

Ihre Beate Hofmann“

 

                 

 

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