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  • Aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr durch das Choronavirus finden bis auf weiteres
  •  keine kirchlichen Veranstaltungen (Kino, Frühlingsliedersingen usw.) statt!
  • Gottesdienste finden jetzt wieder statt, jedoch können noch nicht alle teilnehmen.
  • Daher finden Sie die Predigten für den jeweiligen Sonntag auf dieser Seite weiter unten.
   
 
 

Liebe Gemeinden Niederhone und Oberhone,

„Fröhlich in der Hoffnung, geduldig in Trübsal und beharrlich im Gebet“ können wir wieder Gottesdienst feiern, allerdings mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der aktuellen Lage.

 

Wir feiern voraussichtlich Gottesdienst:

Sonntag, 06. Dezember        um 10.30 Uhr      in der Kirche Oberhone

Sonntag, 13.  November       um 10.30 Uhr     

in der Kirche Niederhone

Sonntag, 20. Dezember         um 10.30 Uhr

in der Kirche Oberhone

 

Der Besuch des Gottesdienstes erfolgt grundsätzlich auf eigenes Risiko. Dies gilt insbesondere für Personen, die aufgrund ihres Alters oder von Vorerkrankungen (etwa der Atemwege) der Risikogruppe angehören.

 

Das Tragen von Mund- Nasenschutzmasken wird dringend empfohlen.

 

Bei allen Gottesdiensten wird ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Gottesdienstbesuchern eingehalten. Ausgenommen vom Mindestabstandsgebot sind Personen, die im gleichen Haushalt miteinander leben.

 

Den Gottesdienstbesuchern wird unter Einhaltung des Mindestabstandes ein Sitzplatz zugewiesen.

 

Für Gottesdienste in der Martinskirche Niederhone ergibt sich aus dem festgelegten Mindestabstand eine Höchstzahl von Einzelsitzplätzen für 32 Personen und für 4 Haushaltsgemeinschaften.

 

Im Gottesdienst findet kein Gemeindegesang statt.

 

Aktuelle Sendezeiten im Radio Meißner, Esw 99,7, von Andachten, eingesprochen von Pfarrern der Region:

Sonntag um 9 Uhr und um 11.55  Uhr
Montag bis Freitag jeweils um 11 Uhr und um 17 Uhr
Weitere Kurzandachten laufen zu wechselnden Uhrzeiten. Mehr Infos auf
www.radiorfm.deunter "unser Programm".

Die angegebenen Sendezeiten, die Samstag 25.April in Werra Rundschau veröffentlicht wurden, waren leider falsch.

 

Seit Freitag den 24. April ist die Martinskirche Niederhone wieder geöffnet von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Gebet, eine private Andacht und als Radwegekirche.

Die einzuhaltenden Hygieneregeln hängen aus.

Bitte richten Sie sich danach, damit unsere Kirche auch weiterhin für Sie geöffnet bleibt.

 

 

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Dezember 2020

 
 

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Januar 2021

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 Gottesdienste im Kirchspiel

 

 

 

 

Datum

Name

Oberhone

Niederhone

 

 

     

 

 

          

    

                            

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  Predigt zum Volkstrauertag am 15.11.2020 Pfarrerin Mai, Niederhone

F

 

Der Friede Gottes sei mit Euch allen!

Amen

 

Herzlich willkommen zur Andacht am Volkstrauertag!

Schön, dass sie sich auf den Weg gemacht haben zum Mahn- und Ehrenmahl auf dem Friedhof Niederhone / neben der Kirche Oberhone.

 

Einmal im Jahr erinnern wir uns an die Menschen,

die in den letzten Kriegen gestorben sind.

Dies geschieht in ganz Deutschland am Volkstrauertag.

Als “Heldengedenktag“ wurde er genau vor 100 Jahren, also 1920, zur Erinnerung an die Kriegstoten des ersten Weltkrieges eingeführt. Inzwischen ist aus dem “Heldengedenktag“ Volkstrauertag geworden.

Das ganze Volk, also wir alle, egal wo wir sind erinnern uns einmal jedes Jahr an die Opfer der verschiedenen Kriege.

Aber heute ist alles anders als sonst am Volkstrauertag:

(hier) in Niederhone darf der Männer Chor nicht singen

(hier) in Oberhone darf der Fackelzug nicht stattfinden,

wir sind wesentlich weniger als sonst –

und zwar nicht nur hier, sondern auf jeder Gedenkfeier heute.

Der Grund ist: wir sind im Krieg.

Wir führen momentan einen anderen Krieg als sonst,

den Krieg gegen das Coronavirus.

Die Waffen gegen die Zerstörung und den Tod durch das Coronavirus sind auch andere.

Es sind Mund-und Nasenschutz, Abstandhalten, Händewaschen.

Ich weiß – es können viel nicht mehr hören und sind einfach unzufrieden mit der ganzen Situation.

Bei vielen von uns lassen die Kräfte nach.

Es ist einfach anstrengend und mühsam gegen diesen Feind anzukämpfen.

 

Und dennoch sind wir hier versammelt am Volkstrauertag und erinnern uns an Kriegstote und Opfer von Gewaltherrschaft.

Wenn ich daran denke, was in diesem Jahr alles über den Bildschirm geflimmert ist:

Nachrichten über Krieg, Gewalt und Tod,

Nachrichten über Diktaturen und Terror, der Tod unzähliger Flüchtlinge …

Zwei Weltkriege haben wir hinter uns,

eigentlich sollte man denken,

dass die Menschen aus dem Leid und Elend, das Kriege mit sich bringen, gelernt haben.

Eigentlich …

Aber man gewinnt eher den Eindruck, dass die kriegerische Gewalt im Moment immer mehr zunimmt – auch hier bei uns, trotz oder gerade wegen Corona.

Wenn ich zum Beispiel an die Anticoronademonstrationen denke, die Situationen rund um die Wahl in den USA, oder einfach nur hier im Kaufland einkaufen gehe, oder mein Auto tanke oder einfach so anderen Menschen zuhöre, die Stimmung ist oft angespannt und aggressiv.

 

Dann denke ich darüber nach, welche inneren Einstellungen dazu führen, dass wir unzufrieden sind und Krieg herrscht.

Ich meine: Krieg beginnt im Herzen.

Krieg beginnt schon damit, wie wir auf andere Menschen schauen.

Wie wir andere beurteilen, verurteilen, abwerten,

sie in Schubladen stecken,

Schlechtes erwarten,

und ihnen mit Vorurteilen begegnen,

hintenherum über sie schimpfen

oder nach einem Konflikt keine neue Chance geben.

Verhärtete Fronten – ohne Brücke.

Nicht umsonst ist der Begriff „Fronten“ aus dem Krieg:

zwei Seiten, zwischen denen es keine Brücke gibt.

Im Grunde genommen fängt es schon in unserem Alltag an.

Da wird ein Same gelegt, der beim Aufgehen hässliche Blüten treibt, wie Hass und Krieg.

Auch wenn die Kriegsgebiete, von denen wir in der Zeitung lesen oder im Fernsehen hören, räumlich weit weg sind, beginnt Krieg nicht einfach irgendwo, sondern in uns, in unseren Herzen.

 

Wenn jeder einzelne nur ansatzweise einige kleine ›Kriegsgedanken‹ in seinem Herzen mit sich herumträgt, dann sind das diese kleinen Samen, die hässliche Blüten treiben.

Die machen sich dann im Alltag bemerkbar:

ein Wort gibt das andere, es wird nicht mehr gegrüßt, die Kinder und Freunde werden aufgehetzt, innere Verletzungen entstehen, ein Anwalt wird eingeschaltet, und so weiter.

Oder jeder meckert jeden an und macht den Anderen für die schlechte Stimmung verantwortlich – auch nicht viel besser.

Solche Situationen machen einem das Leben schwer, man ist unzufrieden und man kämpft sich so durch.

Un–zu-frieden ist man dann, wenn man ohne Frieden ist.

 

Wenn wir ein Wort in dem Satz Krieg beginnt im Herzen verändern, dann heißt es: Friede beginnt im Herzen.

In diesem Satz ist jetzt nur ein Wort verändert.

Und dennoch ist es ein himmelweiter Unterschied.

Wenn Frieden in unseren Herzen ist, dann verändert sich unserer Blick auf die Welt und unsere Mitmenschen.

Dann sehen wir eher das Gute und gehen vom Positiven aus.

Im übertragenen Sinn heißt das, wir bauen Brücken zueinander, um die Fronten zu überbrücken.

 

Wir können die Liebe, deren Ursprung für mich Gott ist,

an andere weitergeben.

Wir können Gnade walten lassen.

Wir können geduldiger sein und den Menschen, denen wir begegnen, zuerst einmal Gutes zutrauen.

Beim Streit müssen wir nicht gleich die nächste Eskalationsstufe einleiten, sondern erst mal innerlich runterfahren.

Vielleicht kurz Luftholen, das Vater Unser beten, und sich an gute Dinge erinnern.

Sie wissen selbst am Besten, wie sie in solchen Situationen runterfahren können.

Das wird sicher nicht den Krieg im Nahen Osten verhindern, aber auf lange Zeit betrachtet ziehen diese kleinen Veränderungen Kreise, ganz konkret hier bei uns, in unserem Alltag.

Wenn wir aufeinander Rücksicht nehmen und aufeinander achten, uns mal anlächeln hinter den Masken, dann schenken wir uns gegenseitig ein Stückchen Frieden.

Wenn wir es einfach mal selbst ausprobieren und es nicht nur von den anderen erwarten, dann geben wir den Frieden weiter und bauen Brücken.

 

Insofern ist es nicht egal, mit welcher Einstellung ich durchs Leben gehe:

ob ich Front mache und Kriegsgedanken habe oder

ob ich Brücken baue und Friedensgedanken in meinem Herzen habe.

Und wenn wir uns hilflos fühlen, wenn wir unsicher sind oder wenn wir in unserem Inneren verletzt sind, dann gibt es einen, zu dem wir beten können, den wir um Frieden bitten können.

Denn Jesus hat gesagt: „Selig sind die Friedfertigen.“

Er wird uns mit diesem Wunsch nach Frieden nicht alleine lassen.

Er wird uns helfen, unsere Blickrichtung zu verändern.

Und wenn wir dafür offen sind, werden wir auch spüren können, wie Jesus ein Stück Frieden in unsere Herzen legt.

Am Besten gleich heute - jetzt.

Amen.

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