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  • Aufgrund der aktuellen Infektionsgefahr durch das Choronavirus finden bis auf weiteres
  •  keine kirchlichen Veranstaltungen (Kino, Frühlingsliedersingen usw.) statt!
  • Gottesdienste finden jetzt wieder statt, jedoch können noch nicht alle teilnehmen.
  • Daher finden Sie die Predigten für den jeweiligen Sonntag auf dieser Seite weiter unten.
   
 
 

Liebe Gemeinden Niederhone und Oberhone,

„Fröhlich in der Hoffnung, geduldig in Trübsal und beharrlich im Gebet“ können wir wieder Gottesdienst feiern, allerdings mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen aufgrund der aktuellen Lage.

 

Wir feiern voraussichtlich Gottesdienst:

Sonntag 12. Juli            um 10.30 Uhr     

neben der Kirche Oberhone

Sonntag 19. Juli             um 10.30 Uhr     

in der Kirche Niederhone

Sonntag 26. Juli             um 10.30 Uhr     

neben der Kirche Oberhone

Sonntag 2. August           um 10.30 Uhr     

in der Kirche Niederhone

Sonntag 9. August            um 10.30 Uhr     

neben der Kirche Oberhone

Sonntag 16. August            um 10.30 Uhr     

in der Kirche Niederhone

Sonntag 23. August            um 10.30 Uhr     

neben der Kirche Oberhone

 

Der Besuch des Gottesdienstes erfolgt grundsätzlich auf eigenes Risiko. Dies gilt insbesondere für Personen, die aufgrund ihres Alters oder von Vorerkrankungen (etwa der Atemwege) der Risikogruppe angehören.

 

Das Tragen von Mund- Nasenschutzmasken wird dringend empfohlen.

 

Bei allen Gottesdiensten wird ein Mindestabstand von 1,50 m zwischen den Gottesdienstbesuchern eingehalten. Ausgenommen vom Mindestabstandsgebot sind Personen, die im gleichen Haushalt miteinander leben.

 

Den Gottesdienstbesuchern wird unter Einhaltung des Mindestabstandes ein Sitzplatz zugewiesen.

 

Für Gottesdienste in der Martinskirche Niederhone ergibt sich aus dem festgelegten Mindestabstand eine Höchstzahl von Einzelsitzplätzen für 32 Personen und für 4 Haushaltsgemeinschaften.

 

Im Gottesdienst findet kein Gemeindegesang statt.

 

Aktuelle Sendezeiten im Radio Meißner, Esw 99,7, von Andachten, eingesprochen von Pfarrern der Region:

Sonntag um 9 Uhr und um 11.55  Uhr
Montag bis Freitag jeweils um 11 Uhr und um 17 Uhr
Weitere Kurzandachten laufen zu wechselnden Uhrzeiten. Mehr Infos auf
www.radiorfm.deunter "unser Programm".

Die angegebenen Sendezeiten, die Samstag 25.April in Werra Rundschau veröffentlicht wurden, waren leider falsch.

 

Seit Freitag den 24. April ist die Martinskirche Niederhone wieder geöffnet von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr für Gebet, eine private Andacht und als Radwegekirche.

Die einzuhaltenden Hygieneregeln hängen aus.

Bitte richten Sie sich danach, damit unsere Kirche auch weiterhin für Sie geöffnet bleibt.

 

Aus gegebenem Anlass finden zurzeit noch keine Gottesdienste statt, weder in Niederhone noch in Oberhone.

Wann wir in welcher Form wieder Gottesdienstes feiern können, erfahren sie in dem als Flyer ausliegenden Gruß zum Sonntag

 

Februar 2020

 
 

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März 2020

 
 

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April 2020

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 Gottesdienste im Kirchspiel

 

 

 

 

Datum

Name

Oberhone

Niederhone

 

 

     

 Da an den nächsten Sonntagen keine Gottesdienste stattfinden können, werden hier jetzt Predigten von Pfarrerin Imme Mai bzw. der Pröbstin Sabine Kropf-Brandau für den jeweiligen Sonntag angezeigt.

 

Zum 31.05.2020   Predigt zum Pfingstsonntag Pfarrerin Mai, Niederhone            

    

                            

-PFINGSTFEST-

Liebe Gemeinde,

im letzten Jahr im Festzelt hat mich ein junger Mann gefragt:

„Was ist das eigentlich für ein Feiertag – Pfingsten?“

 

Pfingsten ist für uns oft schwerer greifbar als Weihnachten und Ostern.

Weihnachten mit Kind in der Krippe, Krippenspiel und Weihnachtserzählung

 –das ist für uns anschaulich

Ostern mit der Entwicklung von Gründonnerstag mit dem Abendmahl, über Karfreitag und der Kreuzigung Jesu zu Ostersonntag der strahlenden Auferstehung – das ist auch noch irgendwie anschaulich, auch wenn die Auferstehung mit dem Verstand nicht erfassbar ist.

Aber Pfingsten?

 

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes.

Der Heilige Geist erfüllt die Menschen, die besonders eng mit Jesus verbunden sind – so erzählt es die Apostelgeschichte.

Das wird das Kommen des Geistesals kräftiger Sturm beschrieben.

Ein Sturm bewegt alles, wirbelt alles durcheinander.

Man kann ihn hören und fühlen – sehen kann man seine Wirkung.

Der Wind kommt und geht – wir können ihn nicht festhalten.

Der Wind kann liebevoll über unser Gesicht streichen und die reifen Getreidefelder in gelbe wogende Meere verwandeln.

Der Wind ist die Kraft, die Schiffe vorwärtsbewegt.

Und der Sturm hat eine große Kraft, die auch zerstören kann.

Der Wind ist die Kraft, die bewegungsloses bewegt.

Der Heilige Geist setzt uns in Bewegung.

 

In der Apostelgeschichte wird der Heilige Geiste verglichen mit Zungen, wie von Feuer.

Der Heilige Geist als Feuer.

Das ist ein altes Bild für Gott. Ich denke an Mose vor dem brennenden Dornbusch. Aus den Flammen spricht Gott zu ihm.

Feuer – es spendet uns Wärme und Licht.

Wenn man schon mal um ein Lagerfeuer gesessen hat,

dann weiß man, wie sehr es verbindet.

Das Feuer, als die verbindende Kraft Gottes.

Auch das Feuer können wir nicht festhalten.

Wenn wir ihm zu nahekommen, dann verbrennt es uns.

 

Kraftvoll wie Feuer oder Wind ist der Heilige Geist

Und ebenso unberechenbar für uns Menschen.

Er kommt, wann er will – und wirkt wie er will.

Darum ist auch feuerrot die Farbe für Pfingsten.

Oft kann man auch Flammen erkennen auf dem Altar- und Kanzelschmuck.

Nach der Apostelgeschichte empfangen die Nachfolger Jesu den Heiligen Geist. Begeistert fangen sie an zu predigen

„in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab“.

Sie sind miteinander verbunden und sprechen „eine Sprache“.

Pfingsten – das ist auch der Geburtstag der Kirche.

Wind und Feuer, unvorstellbar kraftvoll, unberechenbar und doch flüchtig, das ist der Heilige Geist.

Wir können ihn nicht sehen und nicht festhalten,

wir können ihn erfahren.

Er wirkt in unserem Leben – aber wie?

Wie macht sich der Heilige Geist bei uns heute bemerkbar?

Wir hören dazu einige Geschichten.

In der Demenzwohngruppe

Anfang des Jahres habe ich Andacht gefeiert in einer Demenzwohngruppe.

 

6 Damen sitzen erwartungsvoll in ihrem Wohnzimmer.

5 Paar Augen beobachten mich neugierig.

Eine Dame hat ihren Blick nach innen gerichtet.

Bewegungslos sitzt sie im Sofa.

Sie ist in ihrer eigenen Welt.

 

5 Damen singen mit mir „Großer Gott wir loben Dich“.

Eine Dame bleibt stumm.

 

Ich beginne den Psalm vom Guten Hirten zu sprechen.

Zu sechst sprechen wir die letzten Verse.

Eine Dame ist sprachlos.

 

Im Stehen beten wir zusammen das Vater Unser.

Eine Dame bleibt sitzen.

 

Am Ende der Andacht segne ich jede der 6 Damen einzeln.

Sanft und liebevolle lege ich meine Hände auf den gebeugten Kopf der ersten Dame.

„Es segne und behüte Dich der allmächtige und barmherzige Gott,

Vater, Sohn und Heiliger Geist.“

Bewegt schaut mich die Erste Dame an und sagt:

„Danke! Das war aber schön, Frau Pfarrerin.“

Ich gehe weiter zu der zweiten Dame.

Auch sie bedankt sich und erzählt noch etwas.

 

Zum Schluss komme ich zu der sechsten Dame.

Sie ist in ihre eigene Welt versunken.

Bewegungslos sitzt sie im Sofa.

Ihr Blick ist nach innen gerichtet.

Ab und zu gibt sie unverständliche Geräusche von sich.

 

Liebevoll und sanft lege ich meine Hände auf ihren Kopf.

Scheinbar Bewegungslos und stumm empfängt sie den Segen Gottes.

 

5 Damen stehen fröhlich auf.

Erzählend und kichernd verlassen sie den Raum.

1 Dame bleibt noch sitzen.

 

Ich beginne den Altar abzuräumen.

1 Dame steht mühsam und langsam auf.

 

Ich packe meine Sachen in die Tasche.

1 Dame kommt langsam und zielstrebig zu mir.

 

Vor mir bleibt sie stehen.

Sie reicht mir ihre Hand.

Sie schaut mir in die Augen.

Sie sagt: „Amen.

Danke für den Segen Gottes.“

 

Wendet ihren Blick ab,

lässt meine Hände los

und geht langsam und zielstrebig zum Ausgang.

Bewegt lässt sie mich zurück.

Geschrieben von Pfarrerin Imme Mai

Das Tauffest am Edersee

Larissa ist aufgeregt. Ihre Hände zittern, ihr Herz schlägt schneller. 

Neugierig schaut sie sich um.

Sieht ihre Eltern. Auch ihre Schwester ist da. 

Sie winkt ihren Großeltern zu. 

Dann lässt sie ihre Blicke durch die Menge schweifen.

So viele Menschen sind gekommen!

Unglaublich! Larissa atmet tief durch. 

Sie will sich nichts anmerken lassen. „Cool bleiben.

 

Musik ertönt.

Jugendliche lesen aus der Bibel.

Andere sprechen ein Gebet.

Larissa kennt sie aus dem Konfirmandenunterricht.

 

Dann ist es so weit. Ihr Name wird aufgerufen.

Sie geht an den Steg.

Nimmt allen Mut zusammen. Watet in das Wasser.

Es ist gar nicht so kalt, wie sie befürchtet hat.

Der Pfarrer nickt ihr zu. 

Nun steht sie bis zu den Hüften im Edersee.

Larissa spürt die Wellen, den Sand an ihren Füßen, die Sonne im Gesicht. 

 

„Möchtest du getauft werden?“, fragt der Pfarrer.

Sie antwortet: „Ja“. So, wie sie es geübt haben.

Dann wird sie untergetaucht - Einmal, - zweimal, - dreimal.

„Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“, sagt der Pfarrer. Sie bleibt noch einen Moment stehen. 

Nimmt den Augenblick in sich auf.

Ein Lüftchenwehtüber demEdersee.

Keine Feuerstürme, wie in der Bibel.

Und doch fegt der Wind durch Herz und Haar. 

 

Dieser Tag bleibt allen im Gedächtnis haften: DasTauffestam Edersee.

Zehn Jugendliche werden an diesem Sommertag getauft.

Es ist der Höhepunkt einer Konfirmandenfreizeit.

Ein Gottesdienst im Freien, der bewegt.

Moderne Lieder, die begeistern.

Und die Taufe im See, die mehr als ein „Event“ ist:

Sie verändert etwas, auch wenn man es nicht sieht. 

 

Die Taufe macht mir deutlich:

Ich gehöre zu Gott, der „Ja“ zu mir sagt.

Dieses „Ja“ nimmt er nicht zurück

 – auch (oder gerade) dann nicht, wenn ich selbst an mir zweifele oder andere mich kleinhalten wollen.

Dann kann ich mich immer wieder daran erinnern, dass es Gottes gute Kraft in meinem Leben gibt. 

Eine Kraft, die mich begeistert und bewegt.

Und die mich mit anderen Christinnen und Christen auf der ganzen Welt verbindet. 

 

Auch Larissa gehört nun dazu.

Sie läuft an den Strand zurück. 

Aus  den Augenwinkeln sieht sie ihre Eltern. Wie gerührt sie sind! 

Der Weg ans Land kommt ihr anders vor.

Fast so, als wäre es ein neues Ufer. 

Geschrieben vonPfarrer Henrik Heinicke

Am Flughafen

Ein Tosen und Rauschen erfüllt die Luft.

Als es vorbei ist, höre ich wieder das Stimmengewirr, das den Raum erfüllt. Einzelne Worte erreichen mich, aber - ich kann sie nicht verstehen.

Zu viele Sprachen sprechen die Menschen in der Abflughalle.

Meine Nordhessische Reisegruppe schnuddelt,

anderer sprechen hektisch.

In der Ferne babbeln ein paar Südhessen.

Mir drängt sich die Frage auf, ob „babbeln“ von Babel kommt? 

 

Da gibt es doch dieser Geschichte in der Bibel.

Die Menschen wollen in Babel einen Turm zum Himmel bauen.

Das ist kein Problem, da sie alle eine Sprache sprechen.

Um das zu verhindern, gibt Gott ihnen verschiedene Sprache.

So verstehen sie sich nicht mehr und er Turm zu Babel kann nicht gebaut werden. … 

 

Plötzlich reist mich die laute Musik aus meinen Gedanken.

Ich höre dem Text des Liedes zu:

„Es gibt hundertvierundneunzig Länder, ich will jedes davon sehen.

Sechseinhalb Tausend Sprachen, ich versuch' sie zu verstehen.

 

„So viele Sprachen! Da hat sich Gott ja ganz schön was ausgedacht!“

Ich frage mich:„Welche Sprache war zuerst da? – damals.

Welche Sprache spricht eigentlich Gott? „

 

Plötzlich tut sich etwas.

Die Tür öffnet sich und die Passagiere werden aufgerufen.

Die Menschen um mich herum setzen sich in Bewegung.

Zwei Männer drücken sich kräftig und klopfen einander auf die Schulter.

Ein junges Pärchen gibt sich zum dritten Mal einen Abschiedskuss.

Eine Familie winkt lächelnd einem älteren Mann hinterher.

Die Frau neben mir drückt zwei Teenager an sich.

Als sie freudig in Richtung Flieger laufen, ruft sie ihnen hinterher:

„Schöne Pfingstferien“

Wie ein Lauffeuer breitet sich die Stimmung in der großen Halle aus.

Gute Wünsche in allen Sprachen sind zu hören. 

 

Ich fühle mich beschenkt und setzte mich mit einem Lächeln in Bewegung.

Als der Flieger startet, erfüllt wieder ein Rauschen die Luft.

Und mirwird klar, dass Gott seine eigene Sprache spricht – die alle verstehen.

Geschrieben von Pfarrerin Jenny Keomane

 


 

 

Die Tüte tanzt

Sie tanzt.

Die Plastiktüte.

Im Wind.

Spiralförmig dreht sie sich in der Hausecke.

Auf und Ab.

Hin und Her.

Eingetaucht, eingehaucht.

Sie tanzt.

Da eine Pirouette, dort ein Ausfallschritt.

Lebendig und Schön, wo doch klar ist, dass sie nur Müll ist, sogar Plastikmüll.

Der Wind haucht der ollen Tüte Leben ein, ja mehr noch, die olle Tüte bewegt sich, ja tanzt.

Schön, wenn mich etwas bewegt, wenn es mir Leben schenkt, dass ich tanzen will.

„Tanzen, ja Tanzen wollen wir und springen, Tanzen vor dem Herrn.“

Er bewegt mich. Er schenkt Leben. Er bringt mich zum Tanzen.

Er ist mein Herr.

Geschrieben von Pfarrer Sebastian Werner

 

Wir haben eben gehört, wie der Geist Gottes wirkt:

in der Jüngerin Jesu, in einer demenzkranken Frau, in einer Jugendlichen bei der Konfirmation, auf dem Flughafen, beim Anblick einer Plastiktüte.

 

Haben sie in ihrem Leben die Wirkung des Heiligen Geistes erlebt?

Hat diese Kraft Gottes auch sie bewegt?   Amen

 

 

 

                 

 

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